„Das Label Redfield Records nimmt die belgische Band The Sedan Vault unter Vertrag. Eine gute Entscheidung, was man so hört“, war die Schlagzeile auf visions.de, die mich neugierig gemacht hat. Der Rest der Meldung und vor allem die Soundproben auf der Homepage der Band haben mich dann spontan zum Kauf bewegt.
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05Sep
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12Dez
Auf Elyjah aufmerksam geworden bin ich durch die Visions-Rubrik, in der knapp und steckbriefartig vier oder fünf Neuentdeckungen pro Heft vorgestellt werden. Was ich da las, ließ mich das MySpace-Profil der Band aufrufen. Und was ich dort hörte, machte mich neugierig genug, um per E-Mail nach einem Tonträger zu fragen. Ein Longplayer sei in Vorbereitung, nur die Split-EP mit Thalija wäre verfügbar, war die Antwort. Und es gibt neben dieser EP wahrscheinlich kein anderes Album, welches ich diesen Sommer und Herbst so häufig aufgelegt habe.
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24Nov
Wenn man wie Know Skools den Wissensdurst quasi im Bandnamen trägt, liegt auch beim Musizieren ein experimenteller Ansatz nahe. Mit großer Spielfreude wird da in den Musikbaukasten gegriffen und in extralangen Jam-Sessions der Frage nachgegangen, was passiert, wenn man stark verhallte Postrock-Gitarren und live gespielte Jungle- und Break Beats gemeinsam zur Reaktion bringt.
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29Okt
Ich habe Siva. als Vorband von Portugal. The Man und später ihren Sänger Andreas Bonkowski solo bei Live in the Living gesehen. Nachhaltig von der Musik beeindruckt, bin ich bereit, für alle Projekte mit seiner Beteiligung Vorschusslorbeeren zu verteilen – Totalausfälle unvorstellbar. Beim Surfen auf myspace.com, sinnbus.de oder visions.de man ich dann immer wieder auf I Might be Wrong gestoßen. Spätestens als ich den Trailer gesehen hatte, war klar, dass ich das neue Album kaufen würde.
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26Mai
So dramatisch orange gefärbt, wie auf dem Plattencover wölbt sich ein Gewitterhimmel über den Horizont. Davor zieht ein schwarzen Papierflieger seine Kreise, gefaltet zumindest aus schwerer Pappe und bis zum Bersten der Falze beladen mit CARE-Paketen. Die Pakete bis zum Platzen der Schnüre vollgestopft mit Melodien und Soundhäppchen, um sie im Niemandsland zwischen Post, Prog und Alternative Rock abzuwerfen.
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14Mrz
Manchmal ist es so, dass man nach einem Song weiß, dass man die ganze Platte braucht. Dringend! So ging es mir nach dem ersten Hören von Into the Wild. Die Textzeile „Ich bin so müde…“ lieferte mir den perfekten Soundtrack zu den vergangenen Arbeitswochen. Aber das war es nicht allein.
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10Mrz
Sich in die Wälder zurückzuziehen, hat in den USA eine lange Tradition (Thoreau, Kerouac etc.) und auch Justin Vernon ist vor Liebes- und anderem Kummer für 3 Monate in die Wälder des nordwestlichen Wisconsins geflüchtet. Man wünscht dem Mann ja nichts schlechtes, aber wenn so schöne Musik dabei herauskommt, erwischt man sich bei dem Gedanken, der Kummer möge noch etwas anhalten.
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04Mrz
So kann es gehen: In der S-Bahn über Ten Haar gelesen. Im Büro die MySpace-Seite der Band aufgerufen. Von dort zum MySpace-Player ihres Labels Sinnbus gesurft, Depart von Bodi Bill gehört und interessant gefunden. Zur MySpace-Seite von Bodi Bill war es nur noch ein Klick und wenig später hatte ich die Platte Next Time (zusammen mit einigen anderen) im Sinnbus-Shop bestellt.
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04Feb
Zuerst 14 Sekunden Stille, dann beginnen die erste Töne von Look in the Fire und es bedarf nur ein paar mit dem Slide gespielter Gitarrentöne, die sich zart um eine Klaviermelodie ranken, um mein Herz zu gewinnen. Das Muster scheint erkannt, doch dann röhrt nach 4 Minuten und 43 Sekunden ein trockenes Rockriff wie ein in die Jahre gekommener Staubsauger über den fein gewebten Klangteppich. Damit ist klar: Hier geht einiges.
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29Jan
Vor etlichen Jahren hätte man nicht gezögert, für Able Baker Fox die Emo-Schublade aufzuziehen. Hier kam alles rein, was ruppige Punk- und Hardcore-Powerchords mit zuckrigen Einzelnotenläufen, stimmbandquälendes Shouting mit melodiösen Gesangslinien, kurz: die Wut im Bauch mit einem glühendem Herzen verband. Mit der Zeit quoll die Schublade über und zu vieles war einsortiert worden, so dass die einst angesagte Nische nur noch zur Diskreditierung taugt. Und das hat Able Baker Fox nicht verdient.
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