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	<title>Melody Miner</title>
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	<description>Expeditionsberichte von der Suche nach guter Musik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 Mar 2011 13:55:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Gratis-EP von Robin Pecknold (Fleet Foxes)</title>
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		<comments>http://www.melodyminer.de/gratis-ep-von-robin-pecknold/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 13:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frei im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Singer/Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29. April 2011 erscheint das zweite Album us-amerikanischen Band Fleet Foxes. Bereits jetzt ver&#246;ffentlicht S&#228;nger Robin Pecknold spontan eine Solo-EP und stellt diese zum kostenlosen Download zur Verf&#252;gung. Bei den 3 Songs, die in einer entspannten Session mit einem Freund aufgenommen wurden, geht Pecknold deutlich reduzierter als bei seiner Hauptband zu Werke und singt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. April 2011 erscheint das zweite Album us-amerikanischen Band <em>Fleet Foxes</em>. Bereits jetzt ver&#246;ffentlicht S&#228;nger <em>Robin Pecknold </em>spontan eine Solo-EP und stellt diese zum kostenlosen Download zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Bei den 3 Songs, die in einer entspannten Session mit einem Freund aufgenommen wurden, geht <em>Pecknold</em> deutlich reduzierter als bei seiner Hauptband zu Werke und singt ausschlie&#223;lich zur Akustikgitarre. Der erste Song ist dabei ein wundersch&#246;nes Duett mit <em>Grizzly Bear</em>-S&#228;nger <em>Ed Droste</em> – zwei Stimmen, die sich perfekt erg&#228;nzen.</p>
<p>Anders als seine bisherigen Solo-Ausfl&#252;ge, hat <em>Robin Pecknold</em> die <em>Three Songs EP</em> nicht unter dem Synonym White <em>Antelope</em> sondern unter seinem b&#252;rgerlichen Namen ver&#246;ffentlicht. Von seiner Hauptband gibt es aktuell vorab zum kommenden Album ebenfalls einen Song im freien Download.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Fleet Foxes (2008)</li>
</ul>
<h5>Frei im Internet</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Kostenlose EP:</span> <a title="Kostenloser Download" href="http://stereogum.com/653402/download-a-free-robin-pecknold-ep-feat-ed-droste/mp3s/">http://stereogum.com/653402/download-a-free-robin-pecknold-ep-feat-ed-droste/mp3s/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Kostenloser Song (Fleet Foxes):</span> <a title="Kostenloser Song (Fleet Foxes)" href="http://www.fleetfoxes.com/helplessness-blues.html">http://www.fleetfoxes.com/helplessness-blues.html</a></li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> <a title="Offizielle Homepage" href="http://www.fleetfoxes.com/">http://www.fleetfoxes.com/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace (Fleet Foxes):</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/fleetfoxes">http://www.myspace.com/fleetfoxes</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace (White Antelope):</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/awhiteantelope">http://www.myspace.com/awhiteantelope</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM (Fleet Foxes):</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Fleet+Foxes" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Fleet+Foxes</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM (White Antelope):</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/White+Antelope" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/White+Antelope</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia (Fleet Foxes):</span> <a title="Auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fleet_Foxes" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Fleet_Foxes</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Saboteur</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/saboteur/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/saboteur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 20:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerade gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht mehr genau, wie ich auf <em>Saboteur</em> aufmerksam geworden bin – wahrscheinlich war es mal wieder ein Visions-Review. Dass ich das Deb&#252;t-Album <em>A place where painters meet</em> dann gekauft habe, lag an dem Song <em>A Cabbage White</em>, den ich nicht mehr aus dem Ohr bekam. Und dass ich die Platte immer mal wieder gern zum H&#246;ren hervorkrame, mag auch an dem Jahrzehnt meiner eigentlichen musikalischen Sozialisation liegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Endeckt</h4>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Wann?</span> Herbst 2008?</li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wie?</span> wahrscheinlich durch eine Visions-Plattenkritik</li>
</ul>
<h5>Musik</h5>
<p>Ich wei&#223; nicht mehr genau, wie ich auf <em>Saboteur</em> aufmerksam geworden bin – wahrscheinlich war es mal wieder ein Visions-Review. Dass ich das Deb&#252;t-Album <em>A place where painters meet</em> dann gekauft habe, lag an dem Song <em>A Cabbage White</em>, den ich nicht mehr aus dem Ohr bekam. Und dass ich die Platte immer mal wieder gern zum H&#246;ren hervorkrame, mag auch an dem Jahrzehnt meiner eigentlichen musikalischen Sozialisation liegen.</p>
<p>Auf dem 2008er Album findet sich nichts, was momentan angesagt ist: Keine Spur von 80er-Jahre-Klang&#228;sthetik, keine 60er-oder-70er Retrosounds, kein hippeliges Ethno-Druming, keine hektisch eklektischen Gitarren, keine mehrstimmigen Gesangsarrangements. Daf&#252;r aber 9 stimmige Songs, f&#252;r die in den 90er Jahren <em>Indie Rock</em> das abschlie&#223;end beschreibende Label gewesen w&#228;re.</p>
<p>Und so sind stilpr&#228;gende, amerikanische Bands wie <em>Yo La Tengo, Pavement, Dinosaur jr. </em>und immer wieder die damaligen <em>Sonic Youth</em> die Assoziationen, die die vier Hamburger mit ihren Liedern hervorrufen. Aus Deutschland kommen da vielleicht noch die hervorragenden <em>Blimps Go 90</em> in den Sinn.</p>
<p>W&#228;hrend bei aktueller Musik „spannend“ manchmal auch „anstrengend“ bedeutet, finde ich die 90er Jahre Kombination aus Rock, Noise und Slackertum hin und wieder ganz entspannend und ein bisschen so, wie nach Hause kommen. Insbesondere dann, wenn sie mit solch unaufgeregten, aber feinen Songs daherkommt.</p>
<p>Nachdem ich dann diesen Artikel im Kopf fertig hatte, habe ich ein bisschen im Netz recherchiert und festgestellt, dass sich alle Beschreibungen der Musik &#228;hneln. In diesem Fall vielleicht einmal nicht, weil alle voneinander abschreiben, sondern einfach, weil es stimmt.</p>
<p>(Und ich fresse einen Satz 10er Saiten, wenn ein Gro&#223;teil der Songs nicht auch auf einer Fender Jazzmaster eingespielt wurde.)</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>A Place where painters meet (2008)</li>
</ul>
<h5>Anspieltipps</h5>
<ul>
<li>A Cabbage White; Thirsty Soul; The Closing In (A Place where painters meet)</li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> nicht vorhanden</li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/saboteurrr">http://www.myspace.com/saboteurrr</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Saboteur" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Saboteur</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> nicht vorhanden</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Gratis-Live-EP von Get Well Soon</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/gratis-live-ep-von-get-well-soon/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/gratis-live-ep-von-get-well-soon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 20:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frei im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Als 2008 das Deb&#252;t-Album <em>Rest now, weary head! You will…</em> von <em>Get Well Soon</em> fast aus dem Nichts erschien und quasi &#252;ber Nacht zum Kritikerliebling unterschiedlichster Medien avancierte, wurde <em>Konstantin Gropper</em> oft mit <em>Zach Condon</em> von der Band <em>Beirut </em>verglichen. Das beruhte wahrscheinlich auf den folgenden Gemeinsamkeiten:
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als 2008 das Deb&#252;t-Album <em>Rest now, weary head! You will…</em> von <em>Get Well Soon</em> fast aus dem Nichts erschien und quasi &#252;ber Nacht zum Kritikerliebling unterschiedlichster Medien avancierte, wurde <em>Konstantin Gropper</em> oft mit <em>Zach Condon</em> von der Band <em>Beirut </em>verglichen. Das beruhte wahrscheinlich auf den folgenden Gemeinsamkeiten:</p>
<ol>
<li>Beide sind (zumindest im musikgeschichtlichen Gesamtma&#223;stab) kurz nacheinander diesseits des Tellerrandes erschienen, k&#246;nnen auf eine &#228;hnliche musikalische Entwicklung zur&#252;ckblicken und haben jung gleich mit ihrem Deb&#252;t ein Achtungszeichen gesetzt.</li>
<li>Beide haben als Multiinstrumentalisten einen gro&#223;en Teil der Musik im stillen K&#228;mmerlein selbst eingespielt und haben – so zumindest die Au&#223;enwahrnehmung – als 1-Mann-Band-Projekt begonnen.</li>
<li>Grund&#228;hnlichkeiten in Stil und Instrumentierung, weisen darauf hin, dass beide eine Vorliebe f&#252;r Blechblasinstrumente und getragene Musik zu haben scheinen.</li>
</ol>
<p>F&#252;r viele war das mindestens eine Gemeinsamkeit zu viel und der Topf, in den die beiden geschmissen wurden, schnell zur Hand. Dass die genannte Punkte nur der kleinste gemeinsame Nenner sind, zeigt u.a. auch die aktuellen EP, die von <em>Get Well Soon</em> in der Vorweihnachtszeit verschenkt wird.</p>
<p>Der Titel <em>Get Well Soon and the Grand Ensemble. Live at the Konzerthaus Dortmund</em> ist schon fast selbsterkl&#228;rend. Nachdem <em>Konstantin Gropper</em> sein zweites Album <em>Vexations</em> bereits mit kompletter Band aufgenommen hatte, gab es 2010 vier Konzerte mit noch gr&#246;&#223;erer, 15-k&#246;pfiger Besetzung. Gespielt wurden vor allem Songs vom 2010er Album. 5 davon stehen nun als EP zum kostenlosen Download zur Verf&#252;gung und zeigen, dass der Weg vom stillen K&#228;mmerlein zur kammermusikalischen Besetzung eine schl&#252;ssige Entwicklung ist.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Rest now, weary head! You will get well soon. (2008)</li>
<li>Vexations (2010)</li>
</ul>
<h5>Frei im Internet</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Kostenlos im Internet:</span> <a title="Download" href="http://www.youwillgetwellsoon.com/konzerthaus/">http://www.youwillgetwellsoon.com/konzerthaus/</a></li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> <a title="Offizielle Homepage" href="http://www.youwillgetwellsoon.com/">http://www.youwillgetwellsoon.com/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/youwillgetwellsoon">http://www.myspace.com/youwillgetwellsoon</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Get+Well+Soon" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Get+Well+Soon</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> <a title="Auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Get_Well_Soon" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Get_Well_Soon</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>The Sedan Vault</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/the-sedan-vault/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/the-sedan-vault/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 19:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu entdeckt]]></category>

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		<description><![CDATA[„Das Label Redfield Records nimmt die belgische Band The Sedan Vault unter Vertrag. Eine gute Entscheidung, was man so h&#246;rt“, war die Schlagzeile auf visions.de, die mich neugierig gemacht hat. Der Rest der Meldung und vor allem die Soundproben auf der Homepage der Band haben mich dann spontan zum Kauf bewegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Endeckt</h4>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Wann?</span> 17.08.2010</li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wie?</span> Visions News</li>
</ul>
<h5>Musik</h5>
<p>„Das Label Redfield Records nimmt die belgische Band The Sedan Vault unter Vertrag. Eine gute Entscheidung, was man so h&#246;rt“, war die Schlagzeile auf <em>visions.de</em>, die mich neugierig gemacht hat. Der Rest der Meldung und vor allem die Soundproben auf der Homepage der Band haben mich dann spontan zum Kauf bewegt.</p>
<p>Um die Musik zu beschreiben wird vom Autor der <em>Visions</em> ein Koordinatensystem zwischen <em>The Mars Volta, Klaxons</em> und <em>Sonic Youth</em> aufgespannt. Die <em>Klaxons</em> kenne ich nicht gut genug, mit <em>Sonic Youth</em> teilen <em>The Sedan Vault </em>allenfalls den experimentellen Ansatz. Aber beim H&#246;ren der ersten Kl&#228;nge des 2008er Albums <em>Vanguard</em> wird man jedoch tats&#228;chlich spontan an <em>The Mars Volta</em> oder viel mehr noch an das <em>Album Relationship of Command</em> von <em>At the Drive-In</em> erinnert. Letzterer Vergleich d&#252;rfte allein schon einem Adelsschlag gleich kommen.</p>
<p>Befl&#252;gelt werden diese Assoziationen sowohl durch Stimme und Gesangstil, die gewisse &#196;hnlichkeiten zu <em>Cedric Bixler-Zavala</em> aufweisen, aber auch durch das clevere Gitarrenspiel. Hinzu kommen die variablen Arrangements und ein breites Klangspektrum zwischen trocken groovendem Bass, elektronische Sounds oder d&#252;steren Bl&#228;sers&#228;tzen.</p>
<p>Letztlich ist aber vor allem der ambitionierte Gesamtansatz, der den Vergleich rechtfertigt. Mit den Sprachsamples und Textpassagen bekommt das Album stellenweise fast h&#246;rspielhaften Charakter. Passend dazu pr&#228;sentiert die Band die Songtexte auf ihrer Homepage in Form einer e-Novel. Analog zu den Songs auf dem Album erz&#228;hlen zehn animierte Kapitel vom Aufstieg und Fall einer endzeitlichen Gang von Brandstiftern. Radikalit&#228;t und politischer Ansatz lassen hier auch Bez&#252;ge zu <em>The Refused</em> oder <em>The (International) Noise Conspiracy</em> zu.</p>
<p>Bei den letzten Konzerten hat die Band diese Novelle ebenfalls aufgef&#252;hrt und den Soundtrack live dazu gespielt. Derzeit stehen leider keine Deutschland-Konzerte an. Aber wenn das deutsche Label <em>Redfield Records</em> das Album <em>Vanguard</em> demn&#228;chst als limitiertes Multimedia-Box-Set herausbringt, wird es sicherlich auch hierzulande einige Live-Termine geben, auf die man gespannt sein darf.</p>
<p>Insgesamt reiht sich The Sedan Vault damit ein in die Reihe von au&#223;ergew&#246;hnlichen Bands, die die belgische Musikszene bisher hervorgebracht hat.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Mardi Gras of the Sisypha (2006)</li>
<li>Vanguard (2008)</li>
</ul>
<h5>Anspieltipps</h5>
<ul>
<li> Black Waltz In White Shoes, Like A Scene From A Apocalyptic Film(Mardi Gras of the Sisypha)</li>
<li>Communism by the Gallon, Autochthonic, Unidentified Flying Subjects (Vanguard)</li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> <a title="Offizielle Homepage" href="http://www.thesedanvault.com/">http://www.thesedanvault.com/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/thesedanvault">http://www.myspace.com/thesedanvault</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/The+Sedan+Vault" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/The+Sedan+Vault</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> noch nicht vorhanden</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Mother Tongue</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/mother-tongue/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/mother-tongue/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 22:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alte Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Gerade gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufmerksam auf <em>Mother Tongue</em> wurde ich erst, als sie sich bereits das erste Mal aufgel&#246;st hatte. Obwohl es nur ein Album gab, wurde die Band aus L.A. von vielen lautstark vermisst. Als Ende 2001 euphorisch die Aufnahme eines zweiten Albums gemeldet wurde und im Fr&#252;hjahr 2002 die ersten Deutschland-Konzerte seit 1994 (?) anstanden, war ich neugierig genug, um mir ein Karte zu kaufen. Seit dem habe ich fast kein Berlin/Potsdam-Konzert mehr verpasst und keine andere Band &#246;fter live gesehen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Endeckt</h4>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Wann?</span> wahrscheinlich 2002</li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wie?</span> zahlreiche Rezensionen, Interviews usw.</li>
</ul>
<h5>Musik</h5>
<p>Aufmerksam auf <em>Mother Tongue</em> wurde ich erst, als sie sich bereits das erste Mal aufgel&#246;st hatte. Obwohl es nur ein Album gab, wurde die Band aus L.A. von vielen lautstark vermisst. Als Ende 2001 euphorisch die Aufnahme eines zweiten Albums gemeldet wurde und im Fr&#252;hjahr 2002 die ersten Deutschland-Konzerte seit 1994 (?) anstanden, war ich neugierig genug, um mir ein Karte zu kaufen. Seit dem habe ich fast kein Berlin/Potsdam-Konzert mehr verpasst und keine andere Band &#246;fter live gesehen.</p>
<p>An einem guten Abend grooven die vier Musiker, als w&#228;re sie eins und spielen ihren psychedelischen Funk/Blues/Rock, als w&#252;rden sie nur zuf&#228;llig in unterschiedlichen K&#246;rpern stecken. Dann sind <em>Mother Tongue</em> schlicht die beste Live-Band der Welt. Aber selbst an einem durchschnittlichen Abend sind sie immer noch kaum zu schlagen. Man muss ihnen nur gen&#252;gend Zeit auf der B&#252;hne geben. Selten sieht, h&#246;rt und sp&#252;rt man so viel Musikalit&#228;t und Spielfreunde, so viel Leidenschaft und Hingabe, soviel Dankbarkeit und pure Liebe zur Musik.</p>
<p>Am intensivsten in Erinnerung ist mir das Konzert am 05.07.2004 im Potsdamer <em>Waschhaus,</em> bei dem schon nach den ersten Songs eine magische Verbindung zwischen B&#252;hne und Publikum entstand. Die Intensit&#228;t des Auftritts jagte eine G&#228;nsehaut nach der anderen &#252;ber den R&#252;cken. Um die Dankbarkeit f&#252;r den Support zu zeigen, spielte die Band am Ende des Konzerts im Zuschauerraum, w&#228;hrend die Fans auf der B&#252;hne tanzten. Beim Kauf der Tour-EP am Ende des Konzertes gab es Autogramme, eine verschwitzte Umarmung von jedem Bandmitglied und ein paar pers&#246;nliche Dankeswort daf&#252;r, dass man Teil dieses gelungenen Abends war. Das ist mir bei noch keiner anderen Band passiert.</p>
<p>Jetzt im August und September 2010 fand die Jubil&#228;umstour zum 20-j&#228;hrigen Bandbestehen statt. Im ausverkauften Berliner <em>Magnet</em> dauerte die Aufw&#228;rmphase zwischen Band und Fans diesmal l&#228;nger als sonst. Erst nach der ersten Zugabenpause, sp&#228;testens aber nach einer absolut durchgeknallten Version des alten Hits <em>Broken</em>, war die Intensit&#228;t wieder da, die viele der Anwesenden kennen und w&#252;nschen. Und auch die Band ist immer noch dankbar f&#252;r die Resonanz, die sie vor allem aus Deutschland erf&#228;hrt. „It means much more to us, than it means to you. That’s for sure”, waren diesmal Davos Worte kurz vor Ende des Konzerts.</p>
<p>Gespielt wurden vor allem die Hits der ersten drei Platten. Vom 2008er Album fanden nur zwei Songs ihren Weg ins Set, was ich pers&#246;nlich schade fand. Ist doch aus meiner Sicht <em>Follow the Trail</em> das erste Album, das die Intensit&#228;t der Band halbwegs einfangen kann. Gegen&#252;ber der Live-Erfahrung wirkt die Produktion der ersten Platten fast leblos, so dass es mir immer schwer fiel, diese unterschiedlichen H&#246;reindr&#252;cke &#252;berein zu bringen und ich die Studio-Alben kaum auflege. Ihr eigentliche St&#228;rke entfaltet diese Band halt vor allem live auf der B&#252;hne eines kleinen Clubs.</p>
<p>Neugierig geworden? Auf offiziellen Band-Homepage www.mothertonguelives.de stehen die Mitschnitte vieler Konzerte frei zum Download zur Verf&#252;gung. Die 2010er Konzert werden gerade nach und nach eingestellt. Aber einen Besuch k&#246;nnen auch diese nat&#252;rlich immernoch nicht ersetzen.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Mother Tongue (1994)</li>
<li>Streetlight (2002)</li>
<li>Ghost Note (2003)</li>
<li>Mother Tongue Fan Edition (2004)</li>
<li>Follow the Trail (2008)</li>
</ul>
<h5>Anspieltipps</h5>
<ul>
<li>Broken; The Seed; Damage (Mother Tongue)</li>
<li>CRMBL; Trouble Came; F.T.W. (Streetlight)</li>
<li>Dark Side Baby; Coming Home; That Man; Helicopter Moon (Ghost Note)</li>
<li>May Day; Outside Looking In; Wolf (Follow the Trail)</li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> <a title="Offizielle Homepage" href="http://www.mothertonguelives.de/">http://www.mothertonguelives.de/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/mothertongue">http://www.myspace.com/mothertongue</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Mother+Tongue" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Mother+Tongue</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> <a title="Auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mother_Tongue_(Band)" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Mother_Tongue_(Band)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elyjah</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/elyjah/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/elyjah/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 23:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerade gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Neu entdeckt]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf <em>Elyjah</em> aufmerksam geworden bin ich durch die Visions-Rubrik, in der knapp und steckbriefartig vier oder f&#252;nf Neuentdeckungen pro Heft vorgestellt werden. Was ich da las, lie&#223; mich das MySpace-Profil der Band aufrufen. Und was ich dort h&#246;rte, machte mich neugierig genug, um per E-Mail nach einem Tontr&#228;ger zu fragen. Ein Longplayer sei in Vorbereitung, nur die Split-EP mit <em>Thalija</em> w&#228;re verf&#252;gbar, war die Antwort. Und es gibt neben dieser EP wahrscheinlich kein anderes Album, welches ich diesen Sommer und Herbst so h&#228;ufig aufgelegt habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Endeckt</h4>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Wann?</span> Juli 2009</li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wie?</span> Rubrik <em>Entdeckt</em> in Visions Nr. 196</li>
</ul>
<h5>Musik</h5>
<p>Auf <em>Elyjah</em> aufmerksam geworden bin ich durch die Visions-Rubrik, in der knapp und steckbriefartig vier oder f&#252;nf Neuentdeckungen pro Heft vorgestellt werden. Was ich da las, lie&#223; mich das MySpace-Profil der Band aufrufen. Und was ich dort h&#246;rte, machte mich neugierig genug, um per E-Mail nach einem Tontr&#228;ger zu fragen. Ein Longplayer sei in Vorbereitung, nur die Split-EP mit <em>Thalija</em> w&#228;re verf&#252;gbar, war die Antwort. Und es gibt neben dieser EP wahrscheinlich kein anderes Album, welches ich diesen Sommer und Herbst so h&#228;ufig aufgelegt habe. </p>
<p>Nur die<em> Elyjah</em>-Seite wohlgemerkt. Die vier Songs stammen noch aus einer Zeit, als das Trio mit Gitarre, Bass und Schlagzeug ausschlie&#223;lich Instrumental-St&#252;cke aufnahm. Deren Arrangements sind so clever und durchdacht, die Songstrukturen so dynamisch und energiegeladen, die Grooves so tight und zwingend, die Musiker an den Instrumenten so f&#228;hig, dass das Zuh&#246;ren eine wahre Freude ist.</p>
<p>W&#228;hrend andere instrumentale Prost-Rock-Bands ihrer Einfl&#252;sse vor allem aus den Bereichen Metal, Hardcore und Prog Rock zu ziehen scheinen, ist <em>Elyjah</em> hinsichtlich der Klang&#228;sthetik eher im Indie- und Collegerock verwurzelt. Vielleicht tue ich der Band damit auch unrecht. Aber f&#252;r mich hat die EP einen gewissen 90iger-Jahre-Charme, ohne r&#252;ckw&#228;rtsgewannt zu wirken.</p>
<p>Nachdem mich die EP derart &#252;berzeugt hat, war ich auf die LP sehr gespannt. Die Info, dass der Gitarrist Robert Oeser seine Gesangsstimme entdeckt h&#228;tte, lies mich er der Ver&#246;ffentlichung jedoch mit gemischten Gef&#252;hlen entgegensehen. Allerdings erwies sich die Bef&#252;rchtung, mit Gesang k&#246;nnte eventuell nicht derselbe Zauber wie bei den Instrumental-St&#252;cken entstehen, als unbegr&#252;ndet.</p>
<p>Wenn ich unterwegs bin, kennzeichne ich meine Favoriten auf dem iPod mit den Bewertungssternchen. Aber sp&#228;testens nach dem dritten Durchlauf waren hier fast alle Songs der LP entsprechend eingestuft. Und obwohl es auf dem Album (inklusive Intro) noch vier Instrumental-St&#252;cke gibt, &#252;berzeugen mich die Lieder mit Gesang &#252;berraschender Weise am meisten.</p>
<p>Die Musik pendelt immer noch zwischen den Polen Post- und Indie-Rock und die oben beschriebenen Qualit&#228;ten der Band sind immer noch da, auch wenn die neuen St&#252;cke weniger groove-orientiert ausfallen. Robert Oesers Stimme f&#252;gt sich gut in die Arrangements, transportiert die Emotionalit&#228;t der Songs noch besser und sorgt letztlich f&#252;r den Ohrwurmcharakter der einzelnen Lieder. Aber die Detailverliebtheit, die notwendig ist, wenn Musik auch ohne Gesang die Aufmerksamkeit fesseln soll, ist weiterhin zu sp&#252;ren und gibt den Songs „hinter“ der Stimme eine hohe Halbwertzeit. Eine Platte, die mit jedem H&#246;ren noch weiter gewinnt.</p>
<p>Auf der Record Release Party am 4. Dezember 2009 in der Villa Friedrichsh&#246;he in Berlin h&#228;tte die Band einen besseren Sound und ein weniger schwatzhaftes Publikum verdient gehabt. Spass gemacht haben die Lieder aber auch in der rauheren Live-Version, f&#252;r die ein zus&#228;tzlicher Gitarrist in die Band eingestiegen ist.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Planet Planet (2009)</li>
</ul>
<h5>Anspieltipps</h5>
<ul>
<li>A Line Made By Walking; Marina; Light Beam And Chimney (Split EP)</li>
<li>Eyes Wide Open; Change Me; Bathysphere (Planet Planet)</li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> <a title="Offizielle Homepage" href="http://www.elyjah.com/">http://www.elyjah.com/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/elyjahband">http://www.myspace.com/elyjahband</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Elyjah" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Elyjah</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> noch nicht vorhanden</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.melodyminer.de/elyjah/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Soul Coughing</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/soul-coughing/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/soul-coughing/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 00:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alte Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach <em>Red Snapper</em> bietet es sich wegen mindestens drei Parallelen an, mit <em>Soul Coughing</em> eine weitere Band aus der Kategorie »Alte Helden« vorzustellen: Mit (1) fast der gleichen Instrumentierung und (2) &#228;hnlichen Jazz-Wurzeln enstand (3) ein ebenso innovativer und pr&#228;gnanter Stilmix, aber mit leicht verlagertem musikalischen Schwerpunkt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Endeckt</h4>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Wann?</span> Anfang 1995</li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wie?</span> ???</li>
</ul>
<h5>Musik</h5>
<p>Nach <a title="Zu Red Snapper auf melodyminer.de" href="http://www.melodyminer.de/red-snapper/" target="_self"><em>Red Snapper</em> </a>bietet es sich wegen mindestens drei Parallelen an, mit <em>Soul Coughing</em> eine weitere Band aus der Kategorie »Alte Helden« vorzustellen: Mit (1) fast der gleichen Instrumentierung und (2) &#228;hnlichen Jazz-Wurzeln enstand (3) ein ebenso innovativer und pr&#228;gnanter Stilmix, aber mit leicht verlagertem musikalischen Schwerpunkt.</p>
<p>Wie genau ich auf die Band aufmerksam geworden bin, wei&#223; ich in dem Fall nicht mehr genau. Auf jeden Fall aber hatte mein Kumpel Zachi das Deb&#252;t <em>Ruby Vroom</em> zuerst und wir waren beide ziemlich angetan von der Mischung aus Zutaten, die jede f&#252;r sich f&#252;r ausreichend Wiedererkennungswert gesorgt h&#228;tten. Die Rhythmusgruppe aus Schlagzeug und Kontrabass spielte auf handwerklich hohem Niveau eing&#228;ngige Grooves irgendwo zwischen Funk und Jazz. Hinzu kamen die Samples von <em>Mark De Gli Antoni</em>. Schepernde Sounds, verfremdete Alltagsger&#228;uschen und Musikfetzen – vornehmlich aus alten Jazz-Tunes – wurden hier eher skizzenhaft und oft bewusst dissonant zu kleinen Klangcollagen aufschichtete und auch bei Gigs immer live &#252;ber ein Midi-Keybord eingespielt. Erg&#228;nzt wurde dies durch das eher minimalistische Gitarrenspiel von <em>Mike Doughty</em> und seiner pr&#228;gnanten Stimme, die in leicht melancholisch-sarkastischer Grundhaltung zwischen eigenwilligem Sprechgesang und eing&#228;ngigen Gesangsmelodien hin und her pendelte.</p>
<p>Was in der verbalen Beschreibung vielleicht anstrengend klingt, sorgte allein beim H&#246;ren des Deb&#252;ts – vielleicht wegen der unbeschwert wirkdenden Herangehensweise – f&#252;r eine Reihe von Ohrw&#252;rmern, die bis heute nichts an Wirkung verloren haben. Bereits auf diesem ersten Album hatte die Band eine k&#252;nstlerische Ausdruckskraft gefunden, die durch die nachfolgenden Studioalben – trotz vieler guter Songs – nicht mehr &#252;bertroffen werden konnte. 2000 l&#246;ste sich die Band auf. Mike Doughty ist seit dem solo als Singer/Songwriter unterwegs und hat eine Reihe von Platten aufgenommen, die er zun&#228;chst ohne Label nur auf seinen Gigs vertrieb. Bassist <em>Sebastian Steinberg</em> – f&#252;r mich bis heute der heimliche Held der Band – hat j&#252;ngst <em>Lou Barlow (Sebadoh, Dinosaur Jr.)</em> bei den Aufnahmen seiner aktuellen Solo-Platte <em>Goodnight Unknown</em> unterst&#252;tzt.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Ruby Vroom (1994)</li>
<li>Irresistible Bliss (1996)</li>
<li>El Oso (1998)</li>
</ul>
<h5>Anspieltipps</h5>
<ul>
<li>Is Chicago, Is Not Chicago; Sugar Free Jazz, Blueeyed Devil; True Dreams of Wichita; Mr. Bitterness; Janine (Ruby Vroom)</li>
<li>Soundtrack To Mary; Lazybones; Collapse; The Idiot Kings (Irresistible Bliss)</li>
<li>Blame; St. Louise Is Listening; $300; Monster Man (El Oso)</li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Fanpage:</span> <a title="Fanpage" href="http://www.scug.net/">http://www.scug.net/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/soulcoughingband">http://www.myspace.com/soulcoughingband</a> [fanmade]</li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Soul+Coughing" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Soul+Coughing</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> <a title="Auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soul_Coughing" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Soul_Coughing</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Red Snapper</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/red-snapper/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/red-snapper/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 00:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alte Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Acid Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jungle]]></category>
		<category><![CDATA[Trip Hop]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in den 90iger Jahren jung war und gut gekleidet sein wollte, trug Second-Hand-Klamotten. Zumindest, wenn er sich auch nur halbwegs vor einem alternativen Hintergrund w&#228;hnte. Damals (wie heute) gab es in Berlin im Wesentlichen drei Quellen f&#252;r gebrauchte Bekleidung: <em>Made in Berlin, Garage und Colours</em>. In dem zuletzt genannten Laden lief im Sommer 1996 eine Platte, deren Titel ich sofort beim Verkaufspersonal erfragen musste: Es war <em>Reeled and Skinned</em> von <em>Red Snapper</em>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Endeckt</h4>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Wann?</span> Sommer 1996</li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wie?</span> Beim Einkaufen bei <em>Colours </em>geh&#246;rt</li>
</ul>
<h5>Musik</h5>
<p>Wer in den 90iger Jahren jung war und gut gekleidet sein wollte, trug Second-Hand-Klamotten. Zumindest, wenn er sich auch nur halbwegs vor einem alternativen Hintergrund w&#228;hnte. Damals (wie heute) gab es in Berlin im Wesentlichen drei Quellen f&#252;r gebrauchte Bekleidung: <a title="Link zu den 3 Second-Hand-Shops" href="http://www.kleidermarkt.de/" target="_blank">Made in Berlin, Garage und Colours</a>. In dem zuletzt genannten Laden lief im Sommer 1996 eine Platte, deren Titel ich sofort beim Verkaufspersonal erfragen musste: Es war <em>Reeled and Skinned</em> von <em>Red Snapper</em>.</p>
<p>Sp&#228;testens in diesem Sommer hatte sich elektronische Musik unter der Flagge von <em>Trip Hop</em> <em>(<a title="Massive Attack auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massive_Attack" target="_blank">Massive Attack</a>, <a title="Tricky auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tricky" target="_blank">Tricky</a>, <a title="Portishead auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portishead" target="_blank">Portishead</a>) </em>und <em>Big Beat (<a title="Chemical Brothers auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chemical_Brothers" target="_blank">The Chemical Brothers</a>, <a title="Fat Boy Slim auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fat_Boy_Slim" target="_blank">Fat Boy Slim</a>, <a title="The Prodigy auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Prodigy" target="_blank">The Prodigy</a>)</em> angeschickt, die Herzen der alternativen Rocker zu erobern. Techno-Verwandtes und Rockmusik zu h&#246;ren, war pl&#246;tzlich kein Gegensatz mehr. Der Blick &#252;ber die Genregrenzen wurde einem auch dadurch leicht und schmackhaft gemacht, dass zum einen Rockinstrumente gesampelt oder direkt verwendet wurden und der Musik zum Anderen oft eine deutliche Rock-Attit&#252;de zu Eigen war. Das war die konsequente Fortsetzung des Crossover-Gedankens, der bereits Anfang der 90iger Jahre Einzug gehalten hatte.</p>
<p>Angesichts dieser Entwicklung bedeutete die Musik von <em>Red Snapper</em> eher einen Schritt zur&#252;ck bzw. eigentlich den Zirkelschluss. Denn hier wurden nun die typischen Elemente breakbeat-orientierter Elektro-Musik live und mit konventionellen Instrumenten eingespielt. Mir pers&#246;nlich kam das entgegen, da ich damals deutlich mehr Respekt f&#252;r Musiker hatte, die „richtige“ Instrumente beherrschten. Schlagzeug, Kontrabass, Gitarre sowie eine Auswahl verschiedener Blasinstrumente brachten einen Stilmix aus Trip-Hop und Jungle, aber auch Jazz, Funk und Rock zu Geh&#246;r. Die Grundmuster der Musik lagen jedoch klar im elektronischen Bereich.</p>
<p>1997 sah ich die Band dann live in <em>Roskilde </em>und war vor allem von Drummer <em>Richard Thair</em> beeindruckt, der – &#228;hnlich wie <em>The Edge</em> auf der Gitarre – mit Delay-Effekten auf seinem Schlagzeug spielte, um die dichten und komplexen Break-Beat-Rhythmen zu erzeugen. Sowas hatte ich vorher noch nicht gesehen bzw. geh&#246;rt.</p>
<p>Das 98er Album <em>Making Bones</em> habe ich mir sp&#228;ter noch zugelegt, dann verlor ich die Band irgendwie aus den Augen. Die <a title="Review auf melodyminer.de" href="http://www.melodyminer.de/gratis-ep-von-know-skools/" target="_self">Deb&#252;t-EP von <em>Know Skools</em> </a>hat mich nun daran erinnert, die beiden Platten von <em>Red Snapper</em> mal wieder aus dem Schrank zu nehmen. Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass sich die Band 2002 aufgel&#246;st hatte, seit 2007 aber wieder zusammen Musik macht.</p>
<p>Ein Blick auf den aktuellen Tour-Kalender zeigt, dass die Band heute unter anderem auf Jazz-Festivals spielt. Das ist nur folgerichtig, denn die 2008er Mini-LP <em>Pale Blue Dot</em> verf&#252;gt zwar noch &#252;ber dieselben Zutaten, sprich Instrumente. Die Breakbeats sind jedoch st&#228;rker in den Hintergrund getreten und der jazzige Charakter der Musik wird deutlicher als je zuvor. Insbesondere das sehr rockige St&#252;ck <em>Wanga Doll</em> hat es mir hier angetan.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Reeled and Skinned [Compilation der ersten 3 EPs] (1995)</li>
<li>Prince Blimey (1996)</li>
<li>Making Bones (1999)</li>
<li>Our Aim Is To Satisfy (2000)</li>
<li>Pale Blue Dot (2008)</li>
</ul>
<h5>Anspieltipps</h5>
<ul>
<li>One Legged Low Frequency Guy; Swank; Hot Flush (Sabres of Paradise); (Reeled and Skinned)</li>
<li>Image of You; The Tunnel; Spitalfields (Making Bones)</li>
<li>Wanga Doll;  Moving Mountain (Pale Blue Dot)</li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> <a title="Offizielle Homepage" href="http://www.redsnapperofficial.com/">http://www.redsnapperofficial.com/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/redsnapperofficial">http://www.myspace.com/redsnapperofficial</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Red+Snapper" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Red+Snapper</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> <a title="Auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Snapper_(Band)" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Snapper_(Band)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gratis-EP von Know Skools</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/gratis-ep-von-know-skools/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/gratis-ep-von-know-skools/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frei im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Neu entdeckt]]></category>
		<category><![CDATA[Drum 'n' Bass]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[Jungle]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man wie <em>Know Skools</em> den Wissensdurst quasi im Bandnamen tr&#228;gt, liegt auch beim Musizieren ein experimenteller Ansatz nahe. Mit gro&#223;er Spielfreude wird da in den Musikbaukasten gegriffen und in extralangen Jam-Sessions der Frage nachgegangen, was passiert, wenn man stark verhallte Postrock-Gitarren und live gespielte Jungle- und Break Beats gemeinsam zur Reaktion bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man wie <em>Know Skools</em> den Wissensdurst quasi im Bandnamen tr&#228;gt, liegt auch beim Musizieren ein experimenteller Ansatz nahe. Mit gro&#223;er Spielfreude wird da in den Musikbaukasten gegriffen und in extralangen Jam-Sessions der Frage nachgegangen, was passiert, wenn man stark verhallte Postrock-Gitarren und live gespielte Jungle- und Break Beats gemeinsam zur Reaktion bringt. Als Katalysatoren wirken die experimentierfreudigen Vorbilder wie <em>DJ Shadow, Radiohead, The Mars Volta, Godspeed You! Black Emperor, Battles</em> oder <em>Long Fin Killie</em>. Damit ist der Versuchsaufbau grob umrissen. Die Durchf&#252;hrung der Experimente wurde auf dem nun frei erh&#228;ltlichen Tontr&#228;ger dokumentiert. Folgende Beobachtungen gebe ich zu Protokoll: die Postrock-Gitarrenw&#228;nde werden an der Entfaltung der &#252;blichen epischen Wirkung gehindert, sobald sie auf die hektisch treibenden Beats treffen. Diese Reaktion wird durch die funky Basslinien und die teils fast manischen Gitarrenmelodien verst&#228;rkt.</p>
<p>Ergebnis: Bekannte Kl&#228;nge werden ungewohnt kontrastiert, die Gegens&#228;tze aber nicht auf die Spitze getrieben. So verbleibt gen&#252;gend Eing&#228;ngigkeit und es entsteht eine anregend neue Musikmischung. Experiment gegl&#252;ckt! Insbesondere <em>Odd Space City</em>, der letzte Song auf der E.P. &#8211; und gleichzeitig der erste, den <em>Know Skools</em> je fertig gestellt haben &#8211; hat mich darin erinnert, meine alten <em>Red Snapper</em>-Platten mal wieder aus dem Regal zu holen. Danke auch daf&#252;r. </p>
<h5>Frei im Internet</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Kostenloser Download:</span> <a title="Kostenloser Download" href="http://www.digitalkunstrasen.net/Homepage/DKA060.html">http://www.digitalkunstrasen.net/</a></li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> noch nicht vorhanden</li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/knowskools">http://www.myspace.com/knowskools</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Know+Skools" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Know+Skools</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> nicht vorhanden</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Clutch</title>
		<link>http://www.melodyminer.de/clutch/</link>
		<comments>http://www.melodyminer.de/clutch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 23:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melodyminer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerade gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Spät entdeckt]]></category>
		<category><![CDATA[Blues Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder so eine Band, die mir bis zur Empfehlung selbst vom Namen her vollkommen unbekannt war, obwohl sie sich musikalisch in direkter Nachbarschaft zu anderen Favoriten aufh&#228;lt. Gegr&#252;ndet wurde sie bereits 1990, das erste Studioalbum erschien 1993. Kennengelernt habe ich die Band 2007 mit ihrem 2004er Album <em>Blast Tyrant</em>. Mit ihrem gerade erschienenen Album <em>Strange Cousins from the West</em> sind sie momentan auf Tour.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Endeckt</h4>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Wann?</span> Juni 2007</li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wie?</span> Tipp von Keno</li>
</ul>
<h5>Musik</h5>
<p>Wieder so eine Band, die mir bis zur Empfehlung selbst vom Namen her vollkommen unbekannt war, obwohl sie sich musikalisch in direkter Nachbarschaft zu anderen Favoriten aufh&#228;lt. Gegr&#252;ndet wurde sie bereits 1990, das erste Studioalbum erschien 1993. Kennengelernt habe ich die Band 2007 mit ihrem 2004er Album <em>Blast Tyrant</em>. Mit ihrem gerade erschienenen Album <em>Strange Cousins from the West</em> sind sie momentan auf Tour.</p>
<p>Recherchiert man zu <em>Clutch</em> im Internet, begegnen einem die <em>Begriffe <a title="Stilbeschreibung im englischen Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Clutch_(band)" target="_blank">Stoner Rock, Heavy Metal, Funk Metal, Blues Rock, Hard Rock, Hardcore Punk</a></em> und sogar <em>Jazz</em> als Musikrichtungen bzw. Bands wie <em>Helmet, <a title="Biografie auf allmusic.com" href="http://www.allmusic.com/cg/amg.dll?p=amg&amp;sql=11:axfqxqr5ldhe" target="_blank">Led Zeppelin, Faith No More, Deftones, Korn</a></em> als Referenz. Das macht zumindest eins deutlich: die musikalische Kategorisierung f&#228;llt nicht ganz leicht; ein Umstand, der bei mir allein reichen w&#252;rde, um Interesse zu wecken.</p>
<p>Sortieren wir aber neu: Die Vergleiche mit <em>Faith No More, Deftones</em> und <em>Korn</em> sowie mit <em>Funk Metal</em> f&#252;hren g&#228;nzlich in die falsche Richtung und sind zu streichen. Die Bezeichnungen <em>Heavy Metal</em> und <em>Hardcore Punk</em> treffen vielleicht gerade noch auf das Deb&#252;t zu. Aber bereits ab dem selbstbetitelten Zweitlinge gewinnen andere Einfl&#252;sse deutlich mehr Raum. <em>Stoner Rock</em> trifft es da schon besser. Instrumentierung und vor allem die Gitarrensounds stimmen. Im Vergleich zu anderen Genregr&#246;&#223;en ist die Groove jedoch nicht schleppend und die Musik nicht psychedelisch genug. Wenn er nicht so altbackene Assoziationen hervorrufen w&#252;rde, w&#252;rde es vielleicht der gute alte <em>Blues Rock</em> noch am besten treffen. Viele der Gitarren-Licks sind deutlich bluesorientiert und die N&#228;he zu einer Band wie den <em>Black Keys</em> liegt deutlich mehr auf der Hand, als die oben genannte Referenzen. Und in langsameren Songs sind selbst Assoziationen zu <em>Everlast</em> nicht zu vermeiden.</p>
<p>Aber egal zu welchen Begriffen man greift, die Songs von <em>Clutch</em> sind auf jeden Fall eins: <strong>Lektionen in Groove</strong>. Das wird live noch einmal besonders deutlich. Einen Innovationspreis gewinnt die Band zwar nicht, denn letztlich sind es seit einigen Alben die gleichen, wenigen Zutaten, aus denen sie ihre Songs stricken: Mit weitgehend unver&#228;ndertem Sound laufen Bass- und Gitarrenriffs oft unisono und selbst der Gesang sowie &#8211; auf einigen Alben &#8211; die Orgel stimmen hier h&#228;ufig direkt ein. Und auch die Variationsbreite der Riffs, Licks und Skalen ist insgesamt begrenzt.</p>
<p>Das Zusammenspiel zwischen Gitarre, Bass und Schlagzeug ist jedoch perfekt und unweigerlich beginnen alle im Saal mit dem Kopf im gleichen Takt zu nicken. Folgerichtig ist auch der erste Song nach dem Aufleuchten der Saallichter im Berliner Lido <em>The Message</em> von <em>Grandmaster Flash</em> und nicht umsonst z&#228;hlt Schlagzeuger <em>Jean-Paul Gaster</em> auch<em> Questlove,</em> Drummer von <em>The Roots</em> zu seinen Einfl&#252;ssen. Insofern w&#252;rde ich zus&#228;tzlich zu den eingangs erw&#228;hnten Musikrichtungen auch noch <em>Hip Hop</em> in die Waagschale werfen, um die Beschreibung perfekt zu machen.</p>
<h5>Diskografie (nur Longplayer)</h5>
<ul>
<li>Transnational Speedway League: Anthems, Anecdotes and Undeniable Truths (1993)</li>
<li>Clutch (1995)</li>
<li>The Elephant Riders (1998)</li>
<li>Jam Room (1999)</li>
<li>Pure Rock Fury (2001)</li>
<li>Blast Tyrant (2004)</li>
<li>Robot Hive / Exodus (2005)</li>
<li>From Beale Street to Oblivion (2007)</li>
<li>Strange Cousins from the West (2009)</li>
</ul>
<h5>Anspieltipps</h5>
<ul>
<li>Regulator; Ghost (Blast Tyrant)</li>
<li>White&#8217;s Ferry; Electric Worry; Mr. Shiny Cadillackness (From Beale Street to Oblivion)</li>
<li>Abraham Lincoln; Witchdoctor; Let a poor Man be (Strange Cousins from the West)</li>
</ul>
<h5>Weitere Quellen</h5>
<ul>
<li><span style="color: #265a8b;">Offizielle Homepage:</span> <a title="Offizielle Homepage" href="http://www.pro-rock.com/">http://www.pro-rock.com/</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">MySpace:</span> <a title="Auf MySpace" href="http://www.myspace.com/clutchband">http://www.myspace.com/clutchband</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">lastFM:</span> <a title="Auf LastFM" href="http://www.lastfm.de/music/Clutch" target="_blank">http://www.lastfm.de/music/Clutch</a></li>
<li><span style="color: #265a8b;">Wikipedia:</span> <a title="Auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clutch_(Band)" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Clutch_(Band)</a></li>
</ul>
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